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Das neue Gazelle Makki Travel ist ein Lastenrad, welches sich besonders durch seine umfangreiche Ausstattung und innovativen Sicherheitsfeatures auszeichnet. In diesem Testbericht schaut sich unser Testfahrer Lennart das Modell im Detail an, geht auf die technischen Daten ein und bewertet, wie es sich im Alltag schlägt. Vor allem Eltern und Stadtbewohner:innen, die auf eine nachhaltige Mobilitätsalternative setzen wollen, sollten genauer hinschauen:
Bereits auf den ersten Blick überzeugt das Gazelle Makki Travel durch sein minimalistisches, aber ansprechendes Design. Die Transportbox besteht aus robustem EPP-Material, das nicht nur stabil, sondern auch vergleichsweise leicht ist. Dank des maximalen Gesamtgewichts von 250 Kilogramm können sowohl Fahrer:in als auch Ladung sicher transportiert werden. Die Box bietet Platz für bis zu drei Kinder, die mithilfe von Anschnallgurten gesichert werden. Besonderes Highlight ist das Einstiegsdesign mit Fußtritt, das den Kindern ermöglicht, selbstständig ein- und auszusteigen – ein praktisches Feature für Eltern.
Ein weiteres positives Merkmal ist die Vielzahl an Zubehör, die das Makki Travel bietet. Neben Sitzbänken für Kinder gibt es auch abschließbare Staufächer und eine Abdeckhaube, um die Ladung vor Regen zu schützen. Für besonders regnerische Tage ist zudem ein Regenverdeck verfügbar, das die Kinder während der Fahrt trocken hält. Diese durchdachten Details machen das einspurige Lastenrad zu einem idealen Begleiter für den Alltag in der Stadt, sei es für den täglichen Einkauf oder den Transport der Kleinsten.

Das Gazelle Makki Travel ist mit einem Bosch Cargo Line Motor ausgestattet, der 85 Nm Drehmoment bietet und speziell für Lastenräder entwickelt wurde. Der Motor beschleunigt selbst bei voller Beladung zügig und ermöglicht auch an Steigungen eine entspannte Fahrt. Der verbaute Bosch PowerPack Akku mit 800 Wattstunden bietet eine hervorragende Reichweite, was sich vor allem bei langen Fahrten mit viel Beladung bemerkbar macht. Alternativ gibt es auch kleinere Akkuvarianten mit 400 oder 545 Wattstunden, doch für Vielfahrende empfiehlt Lennart, gleich die größere Option zu wählen, um die Anzahl der Ladevorgänge zu reduzieren.

Das Bosch Smart System punktet im Rahmen eines übersichtlichen Bosch Kiox Displays, das wichtige Fahrdaten wie Geschwindigkeit, Akkustand, zurückgelegte Distanz und Gesamtfahrzeit anzeigt. Die intuitive Bedienung sorgt für ein angenehmes Fahrerlebnis. Insgesamt bietet das Gazelle Makki Travel mit seiner Kombination aus leistungsstarkem Motor, großem Akku und smartem Display ein komfortables und starkes Fahrverhalten.
Die stufenlose enviolo Nabenschaltung ist wie gemacht für den Transport von schweren Lasten. Der Vorteil des verbauten Riemenantriebs liegt vor allem in seiner Wartungsarmut.

Ein besonders hervorstechendes Sicherheitsmerkmal des Gazelle Makki Travel, betont unser Testfahrer Lennart, ist das integrierte Antiblockiersystem (ABS) am Vorderrad, das in dieser Fahrzeugklasse immer noch eine Seltenheit darstellt. ABS ist vielen aus dem Automobilbereich bekannt und sorgt dafür, dass das Vorderrad bei plötzlichen Bremsmanövern nicht blockiert. Dies ist vor allem bei nasser Fahrbahn oder starkem Gefälle entscheidend. Gerade beim Transport von Kindern oder schweren Lasten kann ein ABS das Risiko eines Sturzes erheblich verringern. Das System ermöglicht es zudem, auch bei einer Notbremsung noch Lenkmanöver durchzuführen, was die Kontrolle über das Rad verbessert.
Die Magura Bremsen leisten ebenfalls hervorragende Arbeit. Sie sorgen für eine starke und gleichmäßige Bremswirkung. Die Kombination aus ABS und hochwertigen Bremsen bieten Lennart ein hohes Maß an Sicherheit, das bei einem Lastenrad, vor allem im Stadtverkehr, nicht unterschätzt werden sollte. Zusätzlich kommt das Lasten e-Bike mit einem GPS-Tracking-System, das Teil eines Diebstahlschutzpakets ist. Falls das Bike unerlaubt bewegt wird, erhält der Besitzer eine Benachrichtigung auf sein Smartphone und kann es über die Gazelle-App orten. Dieser Schutz, inklusive einjähriger Diebstahlversicherung, ist ein weiteres Plus, das den Wert des e-Lastenrads unterstreicht und unseren Testfahrer überzeugt.
Auch wenn das Gazelle Makki Travel in vielerlei Hinsicht überzeugt, gibt es einige Punkte, die laut unserem Testfahrer Lennart optimiert werden könnten. Der Wendekreis des Lasten e-Bikes ist relativ groß, was das Manövrieren in engen Stadtstraßen oder auf kleineren Wegen erschwert. Dies könnte vor allem für Fahrer:innen, die häufig in beengten Verhältnissen unterwegs sind, ein entscheidender Kritikpunkt sein. Auch beim Komfort gibt es aus Lennarts Sicht kleinere Verbesserungsmöglichkeiten: Das Modell verfügt zwar über eine Federgabel, jedoch hätte eine gefederte Sattelstütze noch mehr zur Dämpfung von Unebenheiten beitragen können. Besonders bei längeren Fahrten auf holprigen Straßen wäre dies ein willkommener Zusatz für unseren Testfahrer gewesen. Für die Sitzbänke der Transportbox wäre zudem eine Polsteroption sinnvoll, um den Komfort für die Kinder ein Stückweit zu erhöhen.
Trotz der kleineren Kritikpunkte überzeugt das Lastenrad von Gazelle aus Lennart Sicht mit einem hohen Komfort, einem hervorragenden Sicherheitspaket und einer durchdachten Ausstattung. Das Gesamtpaket macht das Gazelle Makki Travel zu einem hervorragenden Lastenrad für den Alltag und alle Eltern, die ihre Kinder flexibel von A nach B bringen möchten
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